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Familienporträts 1974 – 1994. Fotografien von Christian Borchert. In Zusammenarbeit mit der Deutschen Fotothek Dresden (SLUB), dem Lehmstedt Verlag Leipzig und meinhardt medien Berlin (10. Nov. bis 8. Jan.)

Der Dresdner Fotograf Christian Borchert (1942-2000) fotografierte seine ersten „Familienbilder“ in den 1970er Jahren. Zwischen 1982 und 1985 dann nahm er eine umfangreiche Serie von Bildnissen auf, in der er mehr als 130 Familien in verschiedenen Regionen der DDR aus unterschiedlichen sozialen Milieus und Berufen in ihrem heimischen Umfeld porträtierte. Diese Blicke in die Wohnzimmer, in die Privatsphäre ostdeutscher Familien, offenbaren das Aussehen und die Befindlichkeit der Menschen. Zehn Jahre danach besuchte Borchert viele Familien ein zweites Mal und fotografierte sie – nach dem Untergang der DDR und dem beginnenden Wandel – erneut. Die Fotografien sind Dokumente der fotografischen Annäherung an die Wirklichkeit ohne Übertreibung und Effekte. Sie sind zugleich Zeugnisse der Geschichte und eines tiefgreifenden Wandels. 

Die Ausstellung zeigt 40 Bilder: erste Familienporträts der 70er Jahre, Fotografien der konzeptionellen Serie der 80er Jahre und Bildpaare mit einer Gegenüberstellung von Aufnahmen aus den 80er und 90er Jahren.

Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit der Deutschen Fotothek der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB), dem Lehmstedt Verlag Leipzig und dem Büro meinhardt medien Berlin.

Die 2014 im Lehmstedt Verlag Leipzig erschienene umfangreiche Sammlung der Familienporträts von Christian Borchert liegt in der Ausstellung zum Kauf vor.

Eine Edition bietet ausgewählte Fotografien, limitiert und nummeriert, zum Kauf an:

Blattgröße 30 x 40 cm, Silbergelatine auf Baryt Papier, Auflage 5, je Blatt 300 Euro

Erwin Geschonneck, Berlin 1976, © Deutsche Fotothek, Christian Borchert
Unbekannte Familie, Berlin 1974, © Deutsche Fotothek, Christian Borchert
Familie S. (Ärztin, Bauingenieur), Dresden um 1977, © Deutsche Fotothek, Christian Borchert