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Thematische Führungen und Workshops

Das Haus und seine Sammlungen sind mit ihren Themen Literatur, Freundschaft, Aufklärung, Brief, Buch, Bildnis usw. vielfach mit den Interessen von Kinder und Jugendlichen wie auch mit den Lehrplänen der Schulen verbunden. Es besteht die Möglichkeit, im Gleimhaus themenbezogenen Unterricht durchzuführen. Sie können Ihren Unterrichtswunsch mit uns abstimmen, wobei wir Sie gerne bei einzelnen Themen unterstützen.

Auch in unseren Programmen für Kinder und Jugendliche arbeiten wir vielfach mit Originalen, um deren Aura spürbar und deren Faszination wirksam werden zu lassen. Bei Projekten zu den Themen Papier und Buch können nach Absprache die Restaurierungswerkstatt und die historische Bibliothek besichtigt werden.

 

Porträtparcours: Spiele und Aufgaben zum Thema Bildnis

Spielerische und kurzweilige Beschäftigung mit dem kostbarsten Schatz des Hauses: Gleims Porträtgalerie seiner Freunde und verdienter Zeitgenossen. Zugleich lernen die Besucher die Porträtmalerei und das Menschenbild des 18. Jahrhunderts kennen und üben das Sehen von Gesichtern. Ein Programm für Gruppen jeden Alters.

 

 

Gleimhaus-Curriculum

Programme aus Führungen, Präsentationen und Workshops zu Themen in Entsprechung zu den Rahmenrichtlinien im Fach Deutsch.

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Was ist ein Museum?

Gemeinsam werden bei einem Rundgang die verschiedenen Aufgaben eines Museums erkundet: Sammeln, Bewahren, Erforschen, Ausstellen und Vermitteln. Dabei ist auch der ein oder andere Blick hinter die Kulissen möglich.

 

Zauberstoff Papier

Die Geschichte der Papierherstellung und besonders das geschöpfte Hadernpapier des 18. Jahrhunderts werden ins Zentrum des Besuchs gerückt. Verschiedene Papiersorten (Hadernpapier, modernes Papier, Papier mit Wasserzeichen, Kleisterpapier, Marmorpapier etc.) können betrachtet werden.

Praxisangebot: Papierschöpfen, Herstellung von Kleisterpapieren. Zu bestimmten Zeiten ist auch das Marmorieren von Blättern möglich.

 

Alte Geheimnisse des Briefschreibens

Die Atmosphäre im Hause Gleims, von dem aus an weit über 500 Personen Briefe geschickt wurden, ist besonders geeignet, um etwas über die Geschichte des Brief- und Postwesens im 18. Jahrhunderts zu erfahren. Anhand von Brief-Reproduktionen kann die besondere Gestaltung interessanter Schreiben aus der Zeit Gleims und seiner Freunde betrachtet werden.

Praxisangebot: Schreiben mit der Feder, Verfassen eines kurzen Briefes, Falten und Versiegeln.

 

Die große Welt der Bücher

Die Geschichte der Buchherstellung sowie des Sammelns und Lesens von Büchern wird vor dem Hintergrund der Bibliothek des Gleimhauses mit ihren Bänden von der Inkunabelzeit bis in die Gegenwart lebendig.

Praxisangebot: 1. Herstellung eines Büchleins. 2. Gestaltung von Initialen. 3. Gestaltung eines persönlichen Bucheignerzeichens (Exlibris). In kleinen Gruppen ist auch die Ausführung in Linoldrucktechnik möglich.

 

Vom Stammbuch zum Poesiealbum

Einführung in die Geschichte des Freundschaftsbuches mit historischen Objekten des 17. bis 20. Jahrhunderts.

Praxisangebot: Herstellung eines Freundschaftsbüchleins.

 

Silhouetten zeichnen

Nach der (fast) originalen Methode des 18. Jahrhunderts können Besucher jeden Alters, einzeln oder in Gruppen, im Gleimhaus ein Schattenriss-Porträt von sich anfertigen. Zu Gleims und Goethes Zeiten war die Silhouette überaus beliebt. Die Herstellung eines solchen Bildes mit Silhouettierstuhl, Storchenschnabel und Schere ist auch heute noch sehr interessant. Die Begegnung mit dem eigenen Profilbildnis erst recht.

 

Leben im 18. Jahrhundert

Wie lebte man im Jahrhundert Gleims? Welche Dinge waren schon erfunden und welche noch nicht? Gemeinsam wird beim Kramen in der Museumskiste der Alltag im 18. Jahrhundert erforscht, wobei spannende Geschichten zur Mode, zum Reisen, zu Kunst und Technik zutage gefördert werden.

 

Zeitreise ins Rokoko

In kleineren Gruppen können sich die jungen Besucher im Rokokokostüm fotografieren lassen.

 

Spiele des 18. Jahrhunderts

Murmeln, Kreiseln, Kegeln, Steckenpferd, Entenschießen.