Gleim-Literaturpreis

Der Preis wurde durch den Förderkreis Gleimhaus e.V. in Verbindung mit der Stadt Halberstadt auf der Basis einer privaten Spende ins Leben gerufen. Mit dem Preis werden seit 1995 im zweijährigen Abstand deutschsprachige Forschungsarbeiten ausgezeichnet, die einen bedeutenden Beitrag zur Erschließung der Kulturgeschichte des 18. Jahrhunderts leisten und die so verfasst sein sollten, dass sie auch ein größeres Publikum erreichen. Das ausgezeichnete Werk muss in den letzten fünf Jahren vor der Preisverleihung erschienen sein. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert. Der Preis wird finanziell unterstützt durch die Kreissparkasse Halberstadt und den C. H. Beck Verlag München.

 
 
  Jury
  Benedikt Erenz - DIE ZEIT  
  Prof. Dr. Norbert Miller - Berlin  
  Prof. Dr. Alexander Kosenina Hannover  
  Dr. Mark Lehmstedt - Leipzig  
  Dr. Angela Steidele - Köln  
  Dr. Doris Schumacher - Frankfurt am Main  
  Dr. Mark-Georg Dehrmann - Hannover  
  Dr. Ute Pott - Gleimhaus Halberstadt  
 
 
 
 
 
  Preisträger
  1995 H. D. Kittsteiner für seine im Suhrkamp Verlag erschienene Studie
  "Die Entstehung des modernen Gewissens"
  1997 Gudrun Gersmann für ihre im Klett-Cotta erschienene Dissertation
  "Im Schatten der Bastille. Die Welt der Schriftsteller, Kolporteure und Buchhändler am Vorabend der Französischen Revolution"
  1999 Jürgen Osterhammel (Konstanz) für seine im Beck-Verlag publizierte Arbeit
  "Die Entzauberung Asiens, Europa und die asiatischen Reiche im 18. Jahrhundert"
  2001 Martin Geck (Dortmund) für seine im Rowohlt-Verlag erschienene Monographie
  "Bach, Leben und Werk"
  2003 Christoph Schulte (Potsdam) für seine im Beck-Verlag erschienene Studie
  "Die jüdische Aufklärung. Philosophie, Religion, Geschichte"
  2005 Angela Steidele (Köln) für Ihr im Böhlau Verlag erschienenes Werk
  "In Männerkleidern. Das verwegene Leben der Catharina Margaretha Linck alias Anastasius Lagrantinus Rosenstengel, hingerichtet 1721."
Biographie und Dokumentation
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  2007 Günther de Bruyn (Berlin) für sein im S. Fischer Verlag erschienenes Werk
  "Als Poesie gut. Schicksale aus Berlins Kunstepoche 1786 bis 1807."
Frankfurt am Main 2006
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  2009 Mark-Georg Dehrmann (Hannover) für sein im Wallstein Verlag erschienenes Werk
  "Das 'Orakel der Deisten' Shaftesbury und die deutsche Aufklärung."
Göttingen 2008
  2011 Philipp Blom (Wien) für sein im Hanser Verlag erschienenes Werk
  "Böse Philosophen. Ein Salon in Paris und das vergessene Erbe der Aufklärung"
München 2010