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Gleim-Literaturpreis

Der Preis wurde durch den Förderkreis Gleimhaus e.V. in Verbindung mit der Stadt Halberstadt auf der Basis einer privaten Spende ins Leben gerufen. Mit dem Preis werden seit 1995 im zweijährigen Abstand deutschsprachige Forschungsarbeiten ausgezeichnet, die einen bedeutenden Beitrag zur Erschließung der Kulturgeschichte des 18. Jahrhunderts leisten und die so verfasst sein sollten, dass sie auch ein größeres Publikum erreichen. Das ausgezeichnete Werk muss in den letzten fünf Jahren vor der Preisverleihung erschienen sein. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert. Der Preis wird finanziell unterstützt durch die Harzsparkasse Halberstadt und den C. H. Beck Verlag München.

 

Jury

Prof. Dr. Alexander Kosenina, Hannover

Dr. Mark Lehmstedt, Leipzig

Dr. Angela Steidele, Köln

Dr. Doris Schumacher, Frankfurt am Main 

Beatrix Langner, Berlin

Dr. Ute Pott, Gleimhaus Halberstadt

Preisträger

2015
Jürgen Goldstein für sein Buch „Georg Forster. Zwischen Freiheit und Naturgewalt“, erschienen 2015 im Verlag Matthes & Seitz Berlin.

2013
Beatrix Langner (Berlin) für ihr im C. H. Beck Verlag erschienenes Buch "Jean Paul. Meister der zweiten Welt. Eine Biographie" München 2013

2011
Philipp Blom (Wien) für sein im Hanser Verlag erschienenes Werk
"Böse Philosophen. Ein Salon in Paris und das vergessene Erbe der Aufklärung"
München 2010

2009
Mark-Georg Dehrmann (Hannover) für sein im Wallstein Verlag erschienenes Werk
"Das 'Orakel der Deisten' Shaftesbury und die deutsche Aufklärung."
Göttingen 2008

2007
Günther de Bruyn (Berlin) für sein im S. Fischer Verlag erschienenes Werk
"Als Poesie gut. Schicksale aus Berlins Kunstepoche 1786 bis 1807."
Frankfurt am Main 2006

2005
Angela Steidele (Köln) für Ihr im Böhlau Verlag erschienenes Werk
"In Männerkleidern. Das verwegene Leben der Catharina Margaretha Linck alias Anastasius Lagrantinus Rosenstengel, hingerichtet 1721."
Biographie und Dokumentation

2003
Christoph Schulte (Potsdam) für seine im Beck-Verlag erschienene Studie
"Die jüdische Aufklärung. Philosophie, Religion, Geschichte"

2001
Martin Geck (Dortmund) für seine im Rowohlt-Verlag erschienene Monographie
"Bach, Leben und Werk"

1999
Jürgen Osterhammel (Konstanz) für seine im Beck-Verlag publizierte Arbeit
"Die Entzauberung Asiens, Europa und die asiatischen Reiche im 18. Jahrhundert"

1997
Gudrun Gersmann für ihre im Klett-Cotta erschienene Dissertation
"Im Schatten der Bastille. Die Welt der Schriftsteller, Kolporteure und Buchhändler am Vorabend der Französischen Revolution"

1995
H. D. Kittsteiner für seine im Suhrkamp Verlag erschienene Studie
"Die Entstehung des modernen Gewissens"