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Ludwig Buchhorn, Bettler mit Hand am Hut, Aquatinta, um 1804, Gleimhaus

Die Ausstellung stellt Buchhorn als feinfühligen Porträtisten mit Sinn für die Eigentümlichkeiten seiner Porträtgestalten, als flotten Zeichner und als Druckgrafiker von bemerkenswerter Vielseitigkeit und Virtuosität vor. Breiten Raum nimmt auch das Lebensthema des Künstlers, die Darstellung von Bettelkindern ein. Sein Werk spiegelt eine ereignisreiche Zeit tiefgreifender Umbrüche. Die Schau zeigt eine Auswahl von Buchhorns Werken aus allen Schaffensperioden, darunter zahlreiche Leihgaben aus Berlin, Nürnberg, Weimar, Köln, Dessau und Magdeburg. Sie lädt zur Wiederentdeckung des Künstlers ein, nach dem zwar in Halberstadt eine Straße benannt ist, der aber weitgehend unbekannt geblieben ist. Begleitend erscheint eine erste monographische Publikation über Ludwig Buchhorn mit einem Verzeichnis seiner Werke.

Die Ausstellung wird kuratiert von Dr. Iris Berndt.

Ludwig Buchhorn, Burg Falkenstein, 1795, Federzeichnung, Städtisches Museum Halberstadt
Ludwig Buchhorn nach Gottfried Schadow, Die Fechtstunde, 1814, Aquatinta, Städtisches Museum Halberstadt
Ludwig Buchhorn, David Claus als lesender Hirte vor der Ansicht von Halberstadt, 1796, Gleimhaus



Ludwig Buchhorn, Junge Frau mit aufgestecktem Haar, evtl. Salome Haldenwang, 1804, farbige Kreide, Privatbesitz Köln
Ludwig Buchhorn nach Angelika Kauffmann, Amor und Psyche, Kupferstich, um 1802


Die Ausstellung wird gefördert vom Land Sachsen-Anhalt. 

In Kooperation mit dem Stadtmuseum Berlin


Zur Ausstellung erscheint der Band „… ein rühmlich bekannter Kupferstecher“  Ludwig Buchhorn (1770-1856) – Halberstadt, Dessau, Berlin. Im Auftrag des Gleimhauses herausgegeben von Iris Berndt. Halle: Mitteldeutscher Verlag 2020