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Gleims Bücher. Poesie-Performance mit André Eisermann.

Literarische Hits, rezitiert von einem Charakterdarsteller, ohne Eintrittsgeld abrufbar bis spät in die Nacht, nicht im Museum, sondern davor, technisch fast etwas gespensterhaft und nahezu Virtual Reality – das ist die interaktive Videoinstallation „Gleims Bücher“. (ab 15. Oktober zu sehen)

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Kommende Veranstaltung

Gleims Bücher. Poesieperformance mit André Eisermann.
15.10.2021 - 19:30 Uhr


Literaturgespräch bei Gleim: Martje Hansen: Lieblingsbücher
21.10.2021 - 15:00 Uhr


Feierliche Preisverleihung: Gleim-Literaturpreis 2021 an Heinrich Detering
22.10.2021 - 18:00 Uhr


Weitere Veranstaltungen

 

GLEIMHAUS

Museum der deutschen Aufklärung

Das Gleimhaus ist eines der ältesten deutschen Literaturmuseen, eingerichtet im Jahr 1862 im ehemaligen Wohnhaus des Dichters und Sammlers Johann Wilhelm Ludwig Gleim (1719-1803) am Halberstädter Dom. Es beherbergt den Nachlass Gleims mit seinen drei "B": Bilder, Bücher und Briefe.

Gleim, ein Genie der Freundschaft, war mit vielen der bedeutendsten Schriftsteller seiner Zeit befreundet und versammelte sie in Bildnissen an seinen Wänden. So trug er die größte Porträtgalerie großer Geister des 18. Jahrhunderts zusammen, seinen sogenannten „Freundschaftstempel“. Lessing, Klopstock, Herder, Jean Paul, Anna Louisa Karsch, Elisa von der Recke und viele andere blicken den Besucher an. Die Atmosphäre dieser Räume ist einzigartig. Daneben baute Gleim eine umfangreiche Bibliothek und eine bedeutende Handschriftensammlung auf. In diesem Zusammenspiel von Bildern, Büchern und Briefen ist Gleims Nachlass ein einmaliges kulturgeschichtliches Dokument des Zeitalters der Aufklärung mit seiner Freundschaftskultur. Schon Goethe war von den Sammlungen begeistert.

Das Gleimhaus wird im Blaubuch der Bundesregierung neben neunzehn weiteren Institutionen in den Neuen Bundesländern als "Kultureller Gedächtnisort mit besonderer nationaler Bedeutung" geführt.