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Aktuelle Sonderausstellung

 „… ein rühmlich bekannter Kupferstecher“. Ludwig Buchhorn (1770-1856) – Halberstadt, Dessau, Berlin
 noch bis 08.08.2021 


Video zur Sonderausstellung

"Mit Beethoven durch die Buchhorn-Ausstellung im Gleimhaus"



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Kommende Veranstaltung

Finissage zur Ausstellung: „… ein rühmlich bekannter Kupferstecher“. Ludwig Buchhorn (1770-1856) – Halberstadt, Dessau, Berlin
08.08.2021 - 11:15 Uhr


Geist und Muse bei Gleim: "Zu gut für eine Frau!"
11.08.2021 - 19:30 Uhr


Karsch-Tagung: Anna Louisa Karsch: Werke – Netzwerke – Öffentlichkeiten
12.08.2021 - 10:00 Uhr


Weitere Veranstaltungen



Anna Louisa Karsch: Werke – Netzwerke – Öffentlichkeiten
Gleimhaus Halberstadt, 12.–14. August 2021

 

GLEIMHAUS

Museum der deutschen Aufklärung

Das Gleimhaus ist eines der ältesten deutschen Literaturmuseen, eingerichtet im Jahr 1862 im ehemaligen Wohnhaus des Dichters und Sammlers Johann Wilhelm Ludwig Gleim (1719-1803) am Halberstädter Dom. Es beherbergt den Nachlass Gleims mit seinen drei "B": Bilder, Bücher und Briefe.

Gleim, ein Genie der Freundschaft, war mit vielen der bedeutendsten Schriftsteller seiner Zeit befreundet und versammelte sie in Bildnissen an seinen Wänden. So trug er die größte Porträtgalerie großer Geister des 18. Jahrhunderts zusammen, seinen sogenannten „Freundschaftstempel“. Lessing, Klopstock, Herder, Jean Paul, Anna Louisa Karsch, Elisa von der Recke und viele andere blicken den Besucher an. Die Atmosphäre dieser Räume ist einzigartig. Daneben baute Gleim eine umfangreiche Bibliothek und eine bedeutende Handschriftensammlung auf. In diesem Zusammenspiel von Bildern, Büchern und Briefen ist Gleims Nachlass ein einmaliges kulturgeschichtliches Dokument des Zeitalters der Aufklärung mit seiner Freundschaftskultur. Schon Goethe war von den Sammlungen begeistert.

Das Gleimhaus wird im Blaubuch der Bundesregierung neben neunzehn weiteren Institutionen in den Neuen Bundesländern als "Kultureller Gedächtnisort mit besonderer nationaler Bedeutung" geführt.