A  A+  A++                

Der 300. Geburtstag der Dichterin Anna Luisa Karsch im Dezember 2022 ist dem Gleimhaus Anlass, von April 2022 bis April 2023 das Themenjahr „Frauen und Künste“ zu veranstalten. In Ausstellungen und Veranstaltungen wird die vielfältige kulturelle Leistung von Frauen in verschiedenen Jahrhunderten in den Blick genommen. Wir starten im April mit der Kabinettausstellung „Frauen schreiben“ zu außergewöhnlichen Frauen in Gleims Bibliothek und Handschriftensammlung. Im Sommer (3. Juli bis 25. September) zeigen wir die Ausstellung „Harzwölfin. Die Quedlinburger Expressionistin Dorothea Milde (1887-1964)“. Von Oktober 2022 bis April 2023 folgt dann die Schau zu Anna Louisa Karsch „Plötzlich Poetin!? Anna Louisa Karsch – Leben und Werk“. Freuen Sie sich mit uns auf interessante Ausstellungen, Veranstaltungen und Gespräche.

Themenjahr: Frauen und Künste / Karsch300

Sonderausstellung „Frauen schreiben“

Sonderausstellung „Harzwölfin. Die Quedlinburger Expressionistin Dorothea Milde (1887-1964)“

Sonderausstellung „Plötzlich Poetin!? Leben und Werk. Ausstellung zum 300. Geburtstag der Dichterin

Gleims Bücher. Poesie-Performance mit André Eisermann.

Literarische Hits, rezitiert von einem Charakterdarsteller, ohne Eintrittsgeld abrufbar bis spät in die Nacht, nicht im Museum, sondern davor, technisch fast etwas gespensterhaft und nahezu Virtual Reality – das ist die interaktive Videoinstallation „Gleims Bücher“.

weitere Informationen



Hier können Sie sich zu den Hybrid-Veranstaltungen anmelden und erhalten zeitnah einen Link zur Veranstaltung.

 

Kommende Veranstaltung

Geist und Muse bei Gleim: Jörg Kokott (Ko): "EVA. RUNDBRIEFE - TEXTE - GEDICHTE – LIEDER". Ein Abend für Eva Strittmatter
08.06.2022 - 19:30 Uhr


Hofabend bei Gleim: Annegret Loose: Betty Gleim – Pionierin der Frauenbildung
16.06.2022 - 19:30 Uhr


Sommerhöfe: Johannes Wasikowski und Freunde geben einen Mix aus Jazz, Pop, Soul und Funk zum Besten.
18.06.2022 - 19:30 Uhr


Weitere Veranstaltungen

 

GLEIMHAUS

Museum der deutschen Aufklärung

Das Gleimhaus ist eines der ältesten deutschen Literaturmuseen, eingerichtet im Jahr 1862 im ehemaligen Wohnhaus des Dichters und Sammlers Johann Wilhelm Ludwig Gleim (1719-1803) am Halberstädter Dom. Es beherbergt den Nachlass Gleims mit seinen drei "B": Bilder, Bücher und Briefe.

Gleim, ein Genie der Freundschaft, war mit vielen der bedeutendsten Schriftsteller seiner Zeit befreundet und versammelte sie in Bildnissen an seinen Wänden. So trug er die größte Porträtgalerie großer Geister des 18. Jahrhunderts zusammen, seinen sogenannten „Freundschaftstempel“. Lessing, Klopstock, Herder, Jean Paul, Anna Louisa Karsch, Elisa von der Recke und viele andere blicken den Besucher an. Die Atmosphäre dieser Räume ist einzigartig. Daneben baute Gleim eine umfangreiche Bibliothek und eine bedeutende Handschriftensammlung auf. In diesem Zusammenspiel von Bildern, Büchern und Briefen ist Gleims Nachlass ein einmaliges kulturgeschichtliches Dokument des Zeitalters der Aufklärung mit seiner Freundschaftskultur. Schon Goethe war von den Sammlungen begeistert.

Das Gleimhaus wird im Blaubuch der Bundesregierung neben neunzehn weiteren Institutionen in den Neuen Bundesländern als "Kultureller Gedächtnisort mit besonderer nationaler Bedeutung" geführt.