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Das Gleimhaus ist geöffnet.

Seit Samstag, dem 29. Mai 2021, ist es soweit, BesucherInnen können das Gleimhaus und auch die aktuelle Sonderausstellung über den Kupferstecher Buchhorn täglich (außer montags) von 10.00 bis 17.00 Uhr besuchen. Eine vorherige Terminbuchung ist nicht notwendig, am Eingang werden lediglich die Kontaktdaten erfasst und während des Rundgangs ist eine Maske zu tragen.

Gern können Sie unsere Veranstaltungen wieder analog (oder weiterhin digital) besuchen.

Wenn Sie genesen oder zweifach geimpft oder aktuell negativ getestet sind, begrüßen wir Sie nach vorheriger Anmeldung persönlich im Gleimhaus. Wir freuen uns auf Sie.



Unser aktuelles Video zur Sonderausstellung: "Mit Beethoven durch die Buchhorn-Ausstellung im Gleimhaus"



Hier können Sie sich zu den Video-Gesprächen anmelden und erhalten zeitnah einen Link zur Veranstaltung.

 

Kommende Veranstaltung

Hofabend bei Gleim: Buchhorns Bettlerkinder. Mit Dr. Reimar Lacher
17.06.2021 - 19:30 Uhr
Ausstellung: "... ein rühmlich bekannter Kupferstecher". Ludwig Buchhorn (1770-1856) - Halberstadt, Dessau, Berlin

Preisverleihung Gleimhaus-Literaturpreis 2021 für SchülerInnen und Schüler des Landkreises Harz
07.07.2021 - 16:00 Uhr


Geist und Muse bei Gleim: Dr. Christian Juranek: Unvorgreifliche Gedanken zum Thema Umbrüche. Insbesondere am Beispiel des 19. Jahrhunderts
14.07.2021 - 19:30 Uhr
Ausstellung: "... ein rühmlich bekannter Kupferstecher". Ludwig Buchhorn (1770-1856) - Halberstadt, Dessau, Berlin

Weitere Veranstaltungen

 

GLEIMHAUS

Museum der deutschen Aufklärung

Das Gleimhaus ist eines der ältesten deutschen Literaturmuseen, eingerichtet im Jahr 1862 im ehemaligen Wohnhaus des Dichters und Sammlers Johann Wilhelm Ludwig Gleim (1719-1803) am Halberstädter Dom. Es beherbergt den Nachlass Gleims mit seinen drei "B": Bilder, Bücher und Briefe.

Gleim, ein Genie der Freundschaft, war mit vielen der bedeutendsten Schriftsteller seiner Zeit befreundet und versammelte sie in Bildnissen an seinen Wänden. So trug er die größte Porträtgalerie großer Geister des 18. Jahrhunderts zusammen, seinen sogenannten „Freundschaftstempel“. Lessing, Klopstock, Herder, Jean Paul, Anna Louisa Karsch, Elisa von der Recke und viele andere blicken den Besucher an. Die Atmosphäre dieser Räume ist einzigartig. Daneben baute Gleim eine umfangreiche Bibliothek und eine bedeutende Handschriftensammlung auf. In diesem Zusammenspiel von Bildern, Büchern und Briefen ist Gleims Nachlass ein einmaliges kulturgeschichtliches Dokument des Zeitalters der Aufklärung mit seiner Freundschaftskultur. Schon Goethe war von den Sammlungen begeistert.

Das Gleimhaus wird im Blaubuch der Bundesregierung neben neunzehn weiteren Institutionen in den Neuen Bundesländern als "Kultureller Gedächtnisort mit besonderer nationaler Bedeutung" geführt.