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Das Gleimhaus zeigt vom 24.Oktober 2021 bis zum 20. Februar 2022 die generationenverbindende Ausstellung: „Leselust. Kinderbücher – eine kurzweilige Literaturgeschichte seit dem Zeitalter der Aufklärung“.

In chronologischer Reihenfolge werden Lieblingsbücher vom 18. Jahrhundert bis heute vorgestellt. In jedem Raum steht eine Entdecker-Kiste und sowohl Kinderraum als auch das abwechslungsreich gestaltete Foyer laden zu Aktivitäten ein.

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Kommende Veranstaltung

Tag der Restaurierung „Achtung! Kunst“
10.10.2021 - 10:00 Uhr


Geist und Muse bei Gleim: Susanne Stephan: Von Nelkenisten und Nelkentheatern.
13.10.2021 - 19:30 Uhr


Literaturgespräch bei Gleim: Martje Hansen: Lieblingsbücher
21.10.2021 - 15:00 Uhr


Weitere Veranstaltungen

 

GLEIMHAUS

Museum der deutschen Aufklärung

Das Gleimhaus ist eines der ältesten deutschen Literaturmuseen, eingerichtet im Jahr 1862 im ehemaligen Wohnhaus des Dichters und Sammlers Johann Wilhelm Ludwig Gleim (1719-1803) am Halberstädter Dom. Es beherbergt den Nachlass Gleims mit seinen drei "B": Bilder, Bücher und Briefe.

Gleim, ein Genie der Freundschaft, war mit vielen der bedeutendsten Schriftsteller seiner Zeit befreundet und versammelte sie in Bildnissen an seinen Wänden. So trug er die größte Porträtgalerie großer Geister des 18. Jahrhunderts zusammen, seinen sogenannten „Freundschaftstempel“. Lessing, Klopstock, Herder, Jean Paul, Anna Louisa Karsch, Elisa von der Recke und viele andere blicken den Besucher an. Die Atmosphäre dieser Räume ist einzigartig. Daneben baute Gleim eine umfangreiche Bibliothek und eine bedeutende Handschriftensammlung auf. In diesem Zusammenspiel von Bildern, Büchern und Briefen ist Gleims Nachlass ein einmaliges kulturgeschichtliches Dokument des Zeitalters der Aufklärung mit seiner Freundschaftskultur. Schon Goethe war von den Sammlungen begeistert.

Das Gleimhaus wird im Blaubuch der Bundesregierung neben neunzehn weiteren Institutionen in den Neuen Bundesländern als "Kultureller Gedächtnisort mit besonderer nationaler Bedeutung" geführt.