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Seit dem 24. November 2021 gilt für den Museumsbesuch im Gleimhaus die 2G-Regel.

Das Gleimhaus zeigt vom 24.Oktober 2021 bis zum 20. Februar 2022 die generationenverbindende Ausstellung: „Leselust. Kinderbücher – eine kurzweilige Literaturgeschichte seit dem Zeitalter der Aufklärung“.

In chronologischer Reihenfolge werden Lieblingsbücher vom 18. Jahrhundert bis heute vorgestellt. In jedem Raum steht eine Entdecker-Kiste und sowohl Kinderraum als auch das abwechslungsreich gestaltete Foyer laden zu Aktivitäten ein.

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Gleims Bücher. Poesie-Performance mit André Eisermann.

Literarische Hits, rezitiert von einem Charakterdarsteller, ohne Eintrittsgeld abrufbar bis spät in die Nacht, nicht im Museum, sondern davor, technisch fast etwas gespensterhaft und nahezu Virtual Reality – das ist die interaktive Videoinstallation „Gleims Bücher“.

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Hier können Sie sich zu den Hybrid-Veranstaltungen anmelden und erhalten zeitnah einen Link zur Veranstaltung.

 

Kommende Veranstaltung

Führung für Familien mit kurzer Lesung für Kinder
04.12.2021 - 14:30 Uhr
Ausstellung: Leselust. Kinderbücher – eine kurzweilige Literaturgeschichte seit dem Zeitalter der Aufklärung

Geist und Muse bei Gleim: Zum 250. Todestag von Christian Adolf Klotz
08.12.2021 - 19:30 Uhr


Literaturgespräch bei Gleim: „Geschichten und Anekdoten rund um die Kinderbuch-Ausstellung“
16.12.2021 - 15:00 Uhr
Ausstellung: Leselust. Kinderbücher – eine kurzweilige Literaturgeschichte seit dem Zeitalter der Aufklärung

Weitere Veranstaltungen

 

GLEIMHAUS

Museum der deutschen Aufklärung

Das Gleimhaus ist eines der ältesten deutschen Literaturmuseen, eingerichtet im Jahr 1862 im ehemaligen Wohnhaus des Dichters und Sammlers Johann Wilhelm Ludwig Gleim (1719-1803) am Halberstädter Dom. Es beherbergt den Nachlass Gleims mit seinen drei "B": Bilder, Bücher und Briefe.

Gleim, ein Genie der Freundschaft, war mit vielen der bedeutendsten Schriftsteller seiner Zeit befreundet und versammelte sie in Bildnissen an seinen Wänden. So trug er die größte Porträtgalerie großer Geister des 18. Jahrhunderts zusammen, seinen sogenannten „Freundschaftstempel“. Lessing, Klopstock, Herder, Jean Paul, Anna Louisa Karsch, Elisa von der Recke und viele andere blicken den Besucher an. Die Atmosphäre dieser Räume ist einzigartig. Daneben baute Gleim eine umfangreiche Bibliothek und eine bedeutende Handschriftensammlung auf. In diesem Zusammenspiel von Bildern, Büchern und Briefen ist Gleims Nachlass ein einmaliges kulturgeschichtliches Dokument des Zeitalters der Aufklärung mit seiner Freundschaftskultur. Schon Goethe war von den Sammlungen begeistert.

Das Gleimhaus wird im Blaubuch der Bundesregierung neben neunzehn weiteren Institutionen in den Neuen Bundesländern als "Kultureller Gedächtnisort mit besonderer nationaler Bedeutung" geführt.