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Das Gleimhaus bleibt vorerst geschlossen.

gemäß aktueller Verordnung zur Eindämmung der Verbreitung von SARS-CoV-2.

Zinnfiguren in der Münchhausen-Ausstellung. Bei der zweiten digitalen Familienführung im Gleimhaus geht es um die Zinnfiguren der derzeitigen Münchhausen-Ausstellung. Als Leihgabe von Herrn Arnfried Müller aus Halberstadt, Zinngießer aus Passion, illustrieren sie die abenteuerlichen Geschichten von Münchhausen. Das Kurzvideo erklärt kindgerecht, was Zinnfiguren sind und erzählt die Geschichten zu den Figuren. Dazu gibt es auch ein Lese-Heft auf der Homepage des Gleimhauses (unter Bildung und Vermittlung, Digitale Angebote). Höhepunkt des Videos ist der Ritt eines mutigen Halberstädter Jungen auf einer Kanonenkugel. Die dazu nötigen Requisiten und das Bühnenbild stehen im Foyer für alle Besucher zu Fotoaufnahmen bereit, sobald das Gleimhaus wieder öffnen darf.

Auf Youtube finden Sie kontinuierlich weitere neue Videos zur Münchhausen-Ausstellung.

Hier können Sie sich zu den Video-Gesprächen anmelden und erhalten zeitnah einen Link zur Veranstaltung.

 

Kommende Veranstaltung

Digitaler Rundgang durch die Sonderausstellung. Kurzvideo
04.03.2021 - 15:00 Uhr
Ausstellung: Wunderbare Geschichten des Freiherrn von Münchhausen. Text - Bild - Kuriositäten

Geist und Muse bei Gleim: Dr. Andrea Linnebach: „Ehrlich!“ Der wahre Münchhausen und sein Schöpfer Rudolf Erich Raspe
10.03.2021 - 19:30 Uhr
Ausstellung: Wunderbare Geschichten des Freiherrn von Münchhausen. Text - Bild - Kuriositäten

Teestunde bei Gleim: Annegret & Jörg Loose: Rund ums Buch
18.03.2021 - 19:30 Uhr
Ausstellung: Wunderbare Geschichten des Freiherrn von Münchhausen. Text - Bild - Kuriositäten

Weitere Veranstaltungen

 

GLEIMHAUS

Museum der deutschen Aufklärung

Das Gleimhaus ist eines der ältesten deutschen Literaturmuseen, eingerichtet im Jahr 1862 im ehemaligen Wohnhaus des Dichters und Sammlers Johann Wilhelm Ludwig Gleim (1719-1803) am Halberstädter Dom. Es beherbergt den Nachlass Gleims mit seinen drei "B": Bilder, Bücher und Briefe.

Gleim, ein Genie der Freundschaft, war mit vielen der bedeutendsten Schriftsteller seiner Zeit befreundet und versammelte sie in Bildnissen an seinen Wänden. So trug er die größte Porträtgalerie großer Geister des 18. Jahrhunderts zusammen, seinen sogenannten „Freundschaftstempel“. Lessing, Klopstock, Herder, Jean Paul, Anna Louisa Karsch, Elisa von der Recke und viele andere blicken den Besucher an. Die Atmosphäre dieser Räume ist einzigartig. Daneben baute Gleim eine umfangreiche Bibliothek und eine bedeutende Handschriftensammlung auf. In diesem Zusammenspiel von Bildern, Büchern und Briefen ist Gleims Nachlass ein einmaliges kulturgeschichtliches Dokument des Zeitalters der Aufklärung mit seiner Freundschaftskultur. Schon Goethe war von den Sammlungen begeistert.

Das Gleimhaus wird im Blaubuch der Bundesregierung neben neunzehn weiteren Institutionen in den Neuen Bundesländern als "Kultureller Gedächtnisort mit besonderer nationaler Bedeutung" geführt.